ÜBER MICH

2019

DJ Sven Winkler und das DJ-Tainment

Ein neues Jahr und die Zeit ist gekommen für Anpassung und Veränderung. Eins vorweg. Die Leidenschaft für das Auflegen ist nach wie vor sehr stark und ich könnte mir keinen schöneren Nebenjob vorstellen. ich freue mich schon jetzt auf alle Brautpaare, Geburtstagskinder und Firmen, für die ich musikalisch tätig werden darf.
Ich habe mich entschieden, nicht mehr mit dem DJ-Namen „DJSJ“ nach außen aufzutreten, sondern schlicht mit meinem Namen „DJ Sven Winkler“. Warum? Naja, man wird reifer und das Club-Leben habe ich definitiv hinter mir gelassen. Mein DJ-Name wird schon lange nicht mehr auf Flyern von Discotheken abgedruckt. Für Events, die mir am Herzen liegen – speziell Hochzeiten – ist ein Muss, professionell durch die Veranstaltung zu führen und die Hauptpersonen und deren Gäste in den Mittelpunkt zu stellen.
Im vergangenen Jahr habe ich den Slogan „DJ-Tainment…mehr als nur Auflegen!“ ins Leben gerufen.
Was bedeutet DJ-Tainment?
Es ist eine Mischung aus DJ und Entertainment. Mittlerweile habe ich 200 Hochzeiten musikalisch begleitet und die Hauptaufgabe hierbei ist immer noch das Auflegen selbst. Es ist immer eine neue Herausforderung, den musikalischen Nerv der Gäste zu treffen und einen Bogen für alle Altersklassen zu spannen. Was hat Entertainment damit zu tun? Sehr viel – Zum Event gehört eine professionelle Moderation, die natürlich auf den Charakter der Veranstaltung abgestimmt ist. Ich führe durch die Programmpunkte und Spiele der Gäste oder moderiere diese einfach nur an. Weiter gehört die musikalische Unterstützung bei diesen Programmpunkten mit dazu. Die aktuelle DJ-Technik bietet mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass ein schnelles Reagieren auf Situationen und Abläufe der Veranstaltungen sehr schnell umsetzbar ist.
Um auch nach außen den Begriff „DJ-Tainment“ bekannter zu machen, habe ich die Seite djtainment.eu ins Leben gerufen. Ich freue mich sehr, dass mein DJ-Kollege Tobias Saur mit dabei ist und wir weiterhin viele Events begleiten werden.
Eine weitere Neuigkeit habe ich noch. Ich bin nun „ausgewähler Anbieter“ auf der Plattform 5sternehochzeit.de – Hier sind viele Dienstleister vertreten, die sich professionell um das große Thema Hochzeit kümmern. ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

„Ich möchte mich beim meinem bisherigen DJ-Dasein noch bei der wichtigsten Person bedanken. Der grösste Dank überhaupt geht an meine liebe Frau Silke, die mich in meinem Tun seit 25 Jahren unterstützt und großes Verständnis für mein Hobby und Nebenberuf aufbringt. Auf diesem Wege ein dickes Danke – Ich liebe Dich !“

2015 – 2018

Das Projekt „eventdjsulm“ zusammen mit DJ Didi (Dietmar Glater)

Die bisher prägenste Entwicklung im Bereich „mobiler DJ“ fand im Jahr 2015 statt. Mein DJ Kollege Dietmar Glater „DJ DIDI“ und ich arbeiteten schon länger zusammen. Er war ebenso, wie ich, viel für Hochzeiten, Geburtstagen und Events gebucht. Die „eventdjsulm“ wurden ins Leben gerufen. Wir traten beide mit einheitlichem Logo auf. In den vergangenen 4 Jahren konnten wir gemeinsam am professionellen Auftritt und an der professionellen Gestaltung von Events feilen. Der stetige Austausch untereinander half uns, immer besser zu werden. Wir waren 4 Mal als Aussteller auf der Hochzeitsmesse „verliebt-verlobt-verheiratet“ zu Gast. Gemeinsam haben wir auch die eventdjsulm erweitert und haben mit Tobias Saur die perfekte Ergänzung gefunden.
Warum endet das Projekt „eventdjsulm“?
Leider hat sich Didi entschieden, nach vielen Jahren seiner Auflegerei, nicht mehr aktiv hinterm DJ-Pult zu stehen. Sein Fokus liegt wird nun in der Organisation und Ausstattung von Events liegen. Das gemeinsame Ziel des Projektes ist nicht mehr gegeben. Wir haben gemeinsam die „eventdjsulm“ ins Leben gerufen und beenden diese auch gemeinsam.

„Lieber Didi! Vielen Dank für die enge und ehrliche Zusammenarbeit in den letzten 4 Jahren und für die „eventdjsulm“. Zusammen haben wir viele schöne Momente erlebt und konnten viel bewegen. Auch bei unterschiedlicher Meinung haben wir immer eine gemeinsame Lösung erarbeitet. Nun wird aus enger Gemeinschaft wieder Partnerschaft und was ganz wichtig ist – Die Freundschaft bleibt!

Für mich ist nun auch an der Zeit neue Wege zu gehen. Es bleibt spannend.

2007 – 2015

Der Beginn als mobile DJ – Hochzeiten, Geburtstage und Events

In diesen Jahren führte mich mein DJ-Weg immer mehr weg von den Discotheken und immer mehr hin zu den Buchungen für Hochzeiten, Geburtstagen und Events. Hier gestalte ich gerne den musikalischen Rahmen. Man hat bei diesen Veranstaltungen die Möglichkeit, Musik aus vielen Jahrzehnten aufzulegen – je nach Absprache mit dem Brautpaar, Geburtstagskind oder Veranstalter. Hier konnte ich meinem Motto „THIRTY YEARS OF DISCO – A crossmixing journey through the decades“ meist freien Lauf lassen. In dieser Zeit legte ich mir Stück für Stück meine mobile DJ-Anlage zu. Zunächst kamen die Lautsprecher und ein Lichteffekt. Bis 2015 wurde die Ausstattung immer größer, so das es möglich wurde Events bis zu einer Gästezahl von 300 Personen zu beschallen und auszuleuchten. Wichtig ist hierbei immer – Die Ausstattung muss in einen großen PKW passen und muss in max. 1,5 Stunden aufgebaut und in 1 Stunde wieder abgebaut sein.

2000 – 2016

Die Jahre in den Clubs und Discotheken

von bis Discothek / Club
2000 2005 Tanzcenter M.A.D., Heidenheim Resident / Booking
2003 2004 CENTRO, Ulm Resident
2004 2005 B-Clubs, Ulm Resident
2006 2008 Empire, Lauingen Resident / Booking
2005 2012 Alpenmax, Memmingen Resident / Booking
2006 2012 Alpenmax, Ansbach Resident / Booking
2007 2009 Supermäx, Senden Resident
2011 2013 Woodys, Krumbach Resident / Booking
2013 2016 Rocks, Nersingen Resident / Booking

Mitte 2000 kam mein DJ-Kollege DJ Alex Jay auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte von der Tanzschule mit Jugenddisco und Tanzabenden in das richtige Clubleben umzusteigen und Resident am Samstag Abend in der Discothek MAD Heidenheim zu werden. Natürlich nahm ich das Angebot an. Nachdem das Probeauflegen glücklich gelaufen ist, war ich dort der Resident für den Samstag Abend.

„An Dich, lieber Alex, ein großes Dankeschön. Du hast mir den Zugang in die Discotheken ermöglicht!“

Fast durch ein Zufall bin ich 2003 in der DJ-Liste der Discothek Centro in Ulm gelandet. Mein DJ Kollege DJ Acid B. ist kurzfristig an einem Samstag im Centro ausgefallen und hat mich gebeten ihn zu vertreten. Aus der Vertretung am Samstag wurde ein für mich positives Probeauflegen. Im September 2004 eröffnete eine neue Discothek in Aalen – das KISS – Über meinen DJ-Kollegen Acid B. bin ich an diese Stelle als Resident für den Samstag-Abend gekommen.

„Vielen Dank an dich, lieber Jens, für Deine Unterstützung!“

Im Dezember 2004 kam DJ Alex Jay auf mich zu und fragte ob ich Lust habe im Alpenmax, Memmingen zu arbeiten. Natürlich war ich hier sofort dabei. Es sollte sich als super Sache herausstellen. Ich hatte meine Feuertaufe in der Disco am 05.01.2005 und habe sie bestanden. Zu dieser Discothek hatte ich eine lange Verbindung. Bis Mitte 2012 habe ich hier aufgelegt.

Zu meiner Discografie gehört auch das Örtchen Lauingen. Hier im Musikpalast EMPIRE bewegte ich zusammen mit DJ Alex Jay im Zwei-Wochentakt die Plattenteller im Easy Rider zur Black Party. Hier und da gab es auch Bookings für den großen Floor.

Alex und ich werkelten auch im Frankenland und zwar im Alpenmax, Ansbach. Hier rockten wir immer im 2wöchigen Wechsel und immer Freitags das Publikum.

In der Zeit in Memmingen, Lauingen und Ansbach haben Alex und ich das „Ulmer DJ Team“ ins Leben gerufen. Wenn wir gemeinsam an den Decks waren, gab es kein halten mehr. Den „Ping Pong“ Style beherrschten wir. (Ping-Pong – Es wird im jeder Track im Wechsel aufgelegt und keiner weiß vom anderen, was als nächstes auf den Plattenteller kommt). Es war durchaus möglich, dass eine Scheibe nur 30 Sekunden lief, bis der andere schon wieder am Crossfader zur nächsten überblendete.

„Lieber Alex, vielen Dank für den gemeinsamen Weg in unserer Clubzeit. Hier waren viele schöne Momente dabei, die mir stets in Erinnerung bleiben“

Eine renommierte Discothek sollte mich von 2007 – 2009 auch zu Gesicht bekommen. Das Supermax in Senden. Hier habe ich 2 schöne Jahre als Resident verbracht. Ich grüße hiermit das Supermax Team und ganz wichtig – Die Supermax Party Fraktion 🙂 Es war eine schöne Zeit.

Die finalen Locations meiner Clubzeit waren das Woodys in Krumbach und das Rocks in Nersingen. Hier spielte ich ab und zu auf Buchungsbasis und spielte einen bunten Mix aus aktuellen Charts, House, Black und Classic Rock, 80er und 90er. Das war genau das richtige für mich 🙂

1991 – 1999

Die Zeit in der Tanzschule Moldering

Als 14-Jähriger begann die Zeit, dass man in die Tanzschule geht und „Manieren“ lernt. In dieser Tanzschule gab es jeden Samstag eine Jugendisco von 19 – 23 Uhr. Das Programm war gemischt vom klassischen Standard- und Lateinprogramm bis hin zu den aktuellen Discotracks (damals z.B. Technotronic: Pump up the jam). Hier schaute ich dem dortigen DJ auf die Finger und dachte bei mir: „Irgendwann stehst du da oben und legst selber die Platten auf“. Dass dieses dann schon 1 Jahr später soweit sein sollte, habe ich nicht gedacht. Diesen DJ-Job habe ich dann 8 Jahre bis Ende 1999 gemacht. In dieser Zeit gab es auch für die etwas „Älteren“ unter der Woche Tanzabende, an denen ich auch aufgelegt habe. Somit bin ich in Sachen Standard- und Lateinmusik richtig fit geworden.

„Für die lange und nette Zeit in der Tanzschule möchte ich mich bei der Familie Moldering und meinen damaligen Kollegen und Freunden, besonders Rüdiger Schäfer, mit dem ich lange Zeit ein super Team gebildet haben, recht herzlich bedanken.“

bis 1991

Die frühen Jahre und das DJ-Feuer

Tja, wie begann Alles? Als Erstes war die Interesse für Musik und diese abzumischen. Zu Weihnachten bekam ich als Junge mein erstes Mischpult. Dieses Mischpult hat mich zu vielen Feten und Geburtstagen von Freunden und Bekannten begleitet. Richtiges Auflegen war das aber noch nicht. Das DJ-Feuer wurde im Sommer 1990 entfacht. Mit 15 Jahren war ich in der Naherholung des Ruhetals in Ulm als Mitarbeiter tätig. Hier lernte ich Christian Iberle kennen. Er hatte zur Mitarbeiterparty am Samstag Abend seine Technics SL1200 MK2 Plattenspieler, sein Mischpult und natürlich viele Schallplatten mitgebracht. Ich war hin und weg und war damals schon von seinen Mixkünsten begeistert. Wir hatten etwas Zeit und ich fragte ihn, ob er mir die Auflegetechnik beibringen würde. Er hat mir die Basics gezeigt. 2 wichtige Dinge sind zu beachten. Zum einen müssen beide Schallplatten von der Geschwindigkeit angeglichen werden. Das nennt man „pitchen“. Damals gab es noch keinen SyncButton oder irgendeine BPM-Anzeige – nein, man musste seinen Ohren und seinem Gefühl für Rhythmus vertrauen. Zum anderen muss der richtige Beatschlag der laufenden Schallplatte gefunden werden, damit man man mit der neuen neuen Schallplatte richtig einsteigt. Das macht man am einfachsten, in dem man den ersten Beat der neuen Schallplatte im Takt zur laufenden Schallplatte mit der Hand vor und zurückbewegt und im richtigen Moment loslässt. Das war es schon. Es gab nur noch eine Aufgabe: üben – üben – üben

Übrigens, ich übte damals zwei Übergänge:

Visage: Fade to grey  -> Tears for Fears: Mad world

und

Eurythmics: Sweet Dreams -> R.E.M.: Losing my religion

„Chris, vielen Dank für das Beibringen. Es ist sehr lange her, aber ich denke sehr gerne daran zurück!“